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Wichtige Erkenntnisse:

  • Daten aus der Umweltüberwachung (EM) sind nicht immer ein zuverlässiger Indikator für das Kontaminationsrisiko, da sie nur eine Momentaufnahme darstellen und möglicherweise nicht mit der tatsächlichen Produktexposition oder der Leistung aseptischer Prozesse korrelieren.
  • Rückstände von Desinfektionsmitteln stellen nicht grundsätzlich ein Risiko für die Produktqualität dar und die Annahme, dass Rückstände lebensfähige Mikroorganismen beherbergen, ist wissenschaftlich nicht belegt. Das Rückstandsmanagement sollte daher auf einem risiko-orientierten Ansatz beruhen.
  • Das Sprühen von Desinfektionsmitteln ist nicht automatisch besser als das Wischen oder das Reinigen mit dem Wischmopp, da die Wirksamkeit von der vollständigen Abdeckung der Oberfläche abhängt und die mechanische Wirkung des Wischens die Entfernung von Mikroben verbessern kann.
  • Die routinemäßige Verwendung von Desinfektionsmitteln und Sporiziden ist für die Aufrechterhaltung der Reinraumkontrolle unerlässlich, jedoch sollten Annahmen hinsichtlich ihrer Leistungsgrenzen – wie beispielsweise die Entwicklung von Resistenzen oder die Beeinträchtigung durch Rückstände – kritisch hinterfragt werden.
  • Strategien zur Desinfektionsmittelanwendung sollten auf die spezifischen Faktoren der Einrichtung zugeschnitten sein, darunter Oberflächentypen, Zugänglichkeit der Bereiche und bisherige Trends der Umweltüberwachung, anstatt sich auf allgemeine oder veraltete Praktiken zu verlassen. 

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